Leutnant gustl von arthur schnitzler biographies
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Diesen Menschen des „fin de siècle“ mit ihrer müden Blasiertheit und nervösen Überfeinerung bleibt bloß eine oberflächlich Erotik. Am liebsten möcht´ ich hingeh´n, um´s zu seh´n. Novelle.
Lieutenant Gustl
Entstehung:
Die Monolognovelle – es handelt sich hier um den ersten konsequent durchgeführten monologue intérieur der deutschen Literatur – wurde im Sommer 1900 im Kurhaus von Reichenau (Niederösterreich) geschrieben.
Like Freudian dreams, interior monologue provides us with access to the psychic data of a fictional subject: to conscious musings, unconscious drives, urges, etc. He combined the naturalist's devotion to fact with the impressionist's interest in nuance; in other words, he told the truth" (Modern German Literature).
Roman.
"Fräulein Else". September 1931: Arthur Schnitzler stirbt in Wien
Literaturhistorisch ist Schnitzler ein Vertreter der Wiener Moderne.
Schnitzlers Werke spielen im Milieu des gehobenen Bürgertums, das er mit den Mitteln der impressionistischen Stimmungskunst charakterisiert. Schmeckt mir ganz gut, Herr von Habetswallner!
I. – Donnerwetter, das ist ja der Bäckermeister, der immer ins Kaffeehaus kommt… Was macht denn der da? Forgive me for straying into analysisthat is, after all, all I know."
Central formal features of Gustl as literary text:
-- Lieutenant Gustl published in 1900--the same year as Freud's Interpretation of Dreams.
-- Exclusive use of "stream-of-consciousness" technique (or "interior monologue") makes this a revolutionary and innovative text.
260) and walks to the Prater.
Midnight: On the bench at the Prater, he again hears clock chimes (p. Das Verb steht im Präsens.
Inhalt:
Ein österreichischer Leutnant in Wien ist glücklich einem langweiligen Konzert entronnen. In Wien freilich fand die Novelle nicht die ungeteilte Zustimmung wie in Breslau; vor allem in Militärkreisen erregte sie erheblichen Anstoß.
Form, Gattung:
Novelle von Arthur Schnitzler, erschienen 1901.
Schnitzler verwendet hier zum erstenmal den „inneren Monolog“: Gedanken und Gefühle des erlebenden Ichs werden sprachlich so wiedergegeben wie sie im Bewußtseinsstrom auftauchen.
He chose themes of an erotic, romantic, or social nature, expressed with clarity, irony, and subtle wit. Februar 1922
22. Durch dieses "Mordsglück" sieht sich der Leutnant von Schmach und Schande befreit – und kann weiter in den Tag hineinleben.
Aussage, Sprache:
Mit dieser Novelle hat Schnitzler die epische Technik des sogenannten "inneren Monologs" als erster in die deutsche Literatur eingeführt.
Die Hauptsach´ ist: er ist tot, und ich darf leben, und alles g´hört wieder mein!… Komisch, wie ich mir da immerfort die Semmel einbrock´, die mir der Herr Habetswallner gebacken hat! James Joyce's Ulysses, with which this technique is commonly identified, was not written until 1914-1921 (published 1922); Joyce's Finnegan's Wake did not appear until 1939.
a) Exposes inner thoughts of protagonist; "spectral stenography" (Dorritt Cohn); as though Gustl had a recording device in his brain; text reads lilke a constant repetition of Freudian "slips";
b) As readers we occupy the brain of the fictional character; we are mental "voyeurs";
c) Readers privy to character's most intimate thoughts, feelings, emotions; also to his contradictions;
d) The empirical world is filtered solely through the mind of the character; we only become aware of what his mind "records" or reacts to (example of clock bells; other people he encounters, etc.).
Markbreiter
Bruder Julius und Schwester Gisela
Ausbildung: Besuch des Akademischen Gymnasiums
Medizinstudium in Wien
Einjährig Freiwilliger im Garnisonsspital Wien.
Promotion zum Dr. med.
er arbeitet als Assistentenarzt bei verschiedenen Doktoren, zum Schluß bei seinem Vater
in dieser Zeit bekommt er Kontakt mit Literaturzirkeln und befreundet sich mit Bahr und Hofmannsthal.
mit dem Tod des Vaters 1893 eröffnet er eine eigene Praxis
diverse Aufführungen seiner Stücke wie Liebelei, Tote schweigen, Der grüne Kakadu,…
1900 Veröffentlichung von Leutnant Gustl in der Neuen Freien Presse vom 25.